Degem - Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik e.V.

Call for Loops = 886410 Samples für 10vorne

"10vorne - der elektroakustische Salon"

eine Konzertreihe der DEGEM,
kuratiert und inszeniert von
Peter Eisold und Frank Niehusmann
im Ruhrgebiet,

sucht akusmatische Miniaturen
zur Aufführung während der 4 Veranstaltungen dieses Jahres.

Die Werke sollen dem Publikum zwischen den Live-Aufritten mehrere Minuten lang als "Loops" präsentiert werden:
sie sollen als "Intermezzi", "Pausenzeichen" oder "ambient music" funktionieren. Sie sollen in zahlreichen Wiederholungen den Anfang, das Ende und die Pausen der 10vorne-Salon-Abende akustisch begleiten.

Die gesuchten Werke sollen
(... wir schreiben das Jahr 2010, das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr "Kulturhauptstadt Europas" ...)
- exakt 20,10 Sekunden lang sein,
- in aif- oder wav-Format (stereo/16bit/44,1kHz) vorliegen
- d.h.: exakt 886.410 Samples lang sein.

Die Auswahl aus den eingereichten Werken treffen die Kuratoren der Konzerte.
Letzter Tag für Einsendungen ("Deadline"):
Sonntag, 11.April 2010, 20:10 Uhr.

Kompositions- oder Aufführungshonorare können leider nicht gezahlt werden. Die tatsächlich aufgeführten Minuten sind aber Gegenstand der Gema-Abrechnung und führen für die Komponist(inn)en zu entsprechenden Tantiemen.

Anstelle von Programm-Heften o.ä. werden die Aufführungen im Internet dokumentiert. Die Komponist(inn)en der aufgeführten Werke werden per eMail informiert.

Bitte schicken Sie Ihre 20,10-Sekunden-Werke per eMail an
Frank Niehusmann: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. -
und bitte schreiben Sie in die eMail
- Ihren vollständigen (Künstler-)Namen,
- den Titel Ihres Werkes,
- einen Link zu einer Webseite, wo wir weitere Informationen über Ihre künstlerische Arbeit und/oder Vita finden können.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zusendungen!

Die 10vorne-Kuratoren
Peter Eisold & Frank Niehusmann
http://10vorne.blogspot.com

2 Kommentare

fn am 14.04.2010
Man "muss" Pausen bei Konzerten nicht füllen. Aber wir machen einen "Salon", das hat einen informelleren Charakter: wir machen extra mehr Pausen und längere Pausen als im gewöhnlichen Konzert. - Jetzt haben wir die Einreichungen vor uns und hören, daß sehr unterschiedliche Komponistinnen und Komponisten viele überraschende und interessante "Lösungen des Problems" vorgeschlagen haben. Es is keine Kunst, es vorher zu wissen zu glauben; es ist die Überraschung, die dann trotzdem kommt.
waj am 04.03.2010
Wenn in den Konzerten interessante Musik geboten wird, braucht man Pausen.
Muß man die denn füllen?

Und: "ambient music": Wenn die gut gemacht ist, hört da jemand zu?