Degem - Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik e.V.

HAMBURG - Hörbar, Konzerte im März

Von: Hörbar e.V. - Konzert- und andere Ankündigungen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

hörbar
verein zur förderung experimenteller musik
brigittenstraße 5 (im b-movie)
20359 hamburg
tel : 040 / 430 58 67
(mittwochs 20-1 uhr)
www.hoerbar-ev.de

Die Hörbar im März
Am Freitag, den 26.03.2010, 21:30 Uhr veranstaltet die Hörbar ein  
Konzert mit zwei herausragenden Projekten:
Idiot Switch und Chefkirk.

Daneben möchte ich noch auf ein Stark Bewölkt Konzert
am Mittwoch, 17.03.2010, 21:30 Uhr hinweisen
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Am Freitag, den 26.03.2010, 21:30 Uhr
idiot switch
Idiot Switch wurden 2007 von den Musikern Brendan Dougherty, Guido  
Henneböhl und Keith O'Brien gegründet und sind selbst für Berlin ein  
ungewöhnliches Phänomen.
Ursprünglich verortet in der so genannten Improvszene, schaffen sie es  
durch interessante Instrumentierungen zu verwirren und durch ihren  
ungewöhnlichen Sound die üblichen Genregrenzen zu überschreiten. Ein  
klassisches Schlagzeug wird mit einer durch Computereffekte  
verfremdeten Gitarre kombiniert, komplettiert durch außergewöhnliche,  
selbstgebaute Elektronika. Ergänzend finden immer noch allerlei andere  
Klangobjekte, wie umgebaute und verstärkte Kinderspielzeuge, ihren  
Einsatz. Der Sound changiert zwischen jazzigen, verspielten Parts, in  
denen die Improvisationserfahrung aller Beteiligten zum Vorschein  
kommt, bis hin zu brachialeren Stücken mit komplexen komponierten  
Strukturen. Dabei wird auch leichtens das volle Spektrum der  
Lautstärkeskala ausgeschöpft.
Seit ca. 1 Jahr wird die Formation durch die Vokalartistin Alexandra  
von Bolz’n erweitert, die sich sonst eher im experimentellen  
Metalbereich sowie hard electronica Spektrum bewegt. Hier treffen nun  
zwei Subgenres/Szenen aufeinander, die ansonsten in Deutschland keine  
hohe Schnittmenge aufweisen.
Alle an Idiot Switch beteiligten Musiker sind noch in zahlreichen  
weiteren Projekten, Theaterproduktionen, Duos/Trios etc. beteiligt und  
schon viele Jahre überaus aktive Protagonisten in der weitverzweigten  
Berliner Musikszene.
Idiot Switch partizipierten 2009 beim Fesitval Politics of Ecstasy am  
Hebbel Theater, Berlin, das von Jeremy Wade kuratiert wurd und traten  
im Rahmen der Euopäischen Kulturtage in Linz auf.
http://www.myspace.com/idiotswitch

Chefkirk
Working under the inclusive category of experimental noise, chefkirk  
creates distinctive compositions of sound by combining together  
improvised drone and harsh electronics forced from a minimal arsenal  
of the no-input mixing board and sampler. chefkirk makes his music in  
North America.
chefkirk is Roger H. Smith (b. 1976 U.S.A.). Smith utilizes the no-
input mixing board as his main instrument, along with a sampler, and  
two effects pedals. It is this minimal setup that forces Smith to  
fully explore the realms and possibilities of the no-input mixing  
technique. Smith calls on the influences of his everyday environment.  
The sounds that exist in the cracks of everyday life: the breaking of  
Atlantic surf on a deserted stretch of North Carolina coastline, the  
cicadas’ harsh call on humid summer nights in the South, the distant  
horn of a shipping barge on the Mississippi mixed with the broken  
glass of Bourbon Street, or the wind whistling through the mighty  
Douglas Fir trees of the Pacific Northwest.
Smith started chefkirk in 2003 as an experimental noise project. After  
many cd-r and netlabel releases, both solo and in collaboration,  
nationally and internationally, he started to work exclusively with  
the no-input mixing board and sampler in 2007.
Animals are not ours to eat, wear, experiment on, or use for  
entertainment, GO VEGAN!
For more information please visit:
chefkirk :
http://tibprod.com/chefkirk.htm
http://www.myspace.com/chefkirk111
Insects with Tits : no-input duo w/Kenneth Yates
http://www.myspace.com/insectswithtits
_whALe_pLAtE_ : 64Kbps,FM Radio Quality Audio file abuse
http://www.myspace.com/whaleplate
Control Valve : netlabel for experimental audio
http://www.controlvalve.net/


STARK BEWÖLKT in der Hörbar:
Mi, 17.03.2010, 21:30 Uhr
Hörbar, Brigittenstr. 5, Hamburg
http://www.hoerbar-ev.de
NICOLAS WIESE
Elektroakustik aus Berlin
ALEXANDER SCHUBERT plays SINEBAG
Elektroakustik aus Hamburg
INFOS:
NICOLAS WIESE (Berlin)
Nicolas Wiese, geboren 1976 in Schleswig-Holstein, ist Bildender  
Künstler,
Klangkünstler und Grafikdesigner.
Er hat 2005 im Fach Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg /  
Fachbereich
Gestaltung diplomiert; zudem studierte er experimentelle  
Klanggestaltung an
der UdK Berlin sowie Philososphie und Soziologie an der Universität  
Hamburg.
Neben seinem elektroakustischen Solo-Projekt [-hyph-], seinen  
installativen
und grafischen Arbeiten sowie zahlreichen Auftritten im Bereich der  
Freien
Improvisation, beschäftigt Nicolas Wiese sich in den letzten Jahren
verstärkt mit audiovisuellen Aufführungskonzepten, die er in  
Zusammenarbeit
mit Komponisten, Instrumentalisten und Ensembles aus dem Bereich der
zeitgenössischen Kammermusik entwickelt.
Aufführungen, Ausstellungen/Installationen und Videoscreenings  
(Auswahl):
Berlinische Galerie / Berlin, De Witte Zaal / Gent, REM im Museum  
Weserburg
/ Bremen, Weezie Galerie für zeitgenössische Kunst / Leipzig, Miden  
Video
Art Festival / Kalamata, Griechenland, 1st Roaming Tehran Biennial /
Istanbul, Belgrad und Berlin, Hunt Gallery / St. Louis, USA, Museum für
Kunst und Gewerbe / Hamburg, ETH Digital Arts Week / Zürich, Duotone  
Arts
Festival / Kelowna, Kanada, Imprimerie / Basel, Altera! Festival /  
Avellino,
Italien, Hörbar / Hamburg, SKAM / Hamburg,  Wohlfahrt / Rotterdam,  
Atelier
Mommen / Brüssel.
http://nicolaswiese.com
http://myspace.com/nicolaswww

ALEXANDER SCHUBERT (Hamburg)
Alexander Schubert, geboren 1979 in Bremen, studierte in Leipzig  
Informatik
und Biologie und Multimediale Komposition an der Hochschule für Musik  
und
Theater in Hamburg.
Grundsätzlich beschäftigt er sich genreübergreifend mit der  
Schnittstelle
akustischer und elektronischer Musik. Formal notierte
Live-Elektronik-Kompositionen und Tonbandwerke gehören genauso zu seinem
Arbeitsfeld wie der Entwurf von Software-Setups und sensorbasierte
Erweiterung von Instrumenten für eine intuitive Bedienung im  
improvisierten
Kontext. Ein anhaltender Schwerpunkt ist die Kombination von  
improvisierter
und notierter Musik – sowohl auf struktureller wie auf ästhetischer  
Ebene.
Diverse Werke weisen multimediale und grafische Elemente auf.
Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Solo-Instrumentalist ist er als
Improvisator in verschiedenen Ensembles tätig, wie z.B. dem
elektroakustischen Free Jazz Quartett „Ember“.
Sinebag ist sein eher "pop" orientiertes Seitenprojekt.
About SINEBAG:
It’s electro-acoustic music with influences from contemporary music,
improvised music and experimental pop music.
Alexander Schubert is also a composer for contemporary multimedia  
music and
plays in different improvised contexts, for example in the  
electroacoustic
free jazz quartett „Ember“. While these two poles and the harmonic  
sinebag
project used to be really three different fields of work – they start to
merge together more and more by now being rather different aspects of a
similar approach on music. This becomes evident comparing the first two
releases („Milchwolken in Teein“ and „Près de la lisière“) with the  
current
musical material.
Several pieces have been based on the use of field recordings. A lot  
of the
pieces are arranged versions of studio recordings of live-electronic
improvisations. Jazz elements are present as much as acousmatic and  
minimal
elements. Overall the music changes slowly from a rather ambient  
approach to
a more counterpoint and diverse compositional approach.
Sinebag has been performed live a lot of times with the constant aim  
to try
to create the pieces on stage from scratch relying on several acoustic
instruements, custom made objetcs and programs and the collaboration  
with
instrumentalists – the goal always being to have the performance be
comprehendable and well perceivable. His records have been released on  
his
label „Ahornfelder“ and on „Pulsmusik.“
http://www.alexanderschubert.net
http://www.myspace.com/alexanderschubert
http://www.myspace.com/sinebag

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